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Wie alles begann:
Ein Rückblick
Frühes Mittelalter.
Altstetten gehört zur Grafschaft Zürichgau
Um 1173.
Die Habsburger verpfänden die Vogtei Altstetten an die Familie Thumb.
Altstetten hatte jährlich eine Fuhre Holz für Eigengebrauch an die Thumbs
zu liefern.
1432.
Die Vogtei Altstetten wird von den Habsburgern für Fr. 35'000 an die Stadt Zürich verkauft.
1569.
Die erste Holzordung bestimmte, dass die abgeholzten Gebiete eingezäunt
werden mussten, damit das Vieh beim Weiden das Jungholz nicht zertrete. Doch
erst nach der Aufhebung des Weidgangs in den Waldungen konnten sich die
Wälder erholen und besser entwickeln.
Doch war der Weidgang nur eine von vielen Ursachen des schlechten
Waldzustandes. Der Waldbau war planlos, zu wenig dicht und lieferte dadurch
schlechte Erträge. Die grosse Nachfrage nach Holz zum Häuserbau und deren
Befeuerung sowie die schlechte Ertragslage hatten eine starken
Verteuerung von Holz zur Folge. Dies wiederum führte zu häufigem
Holzfrevel, der mit hohen Geldbussen geahndet wurde.
1703
Die neue Holzordung vom 7. Dezember 1703 definierte eine strengere Regelung
der Waldwirtschaft.
1803
Die Waldung wird getrennt in Korporationswald und Gemeindewald. Der einstige
Fronwald (der heutige Altstetterwald) wurde der Korporation zugeschlagen. Der Wald im Werd
(Auenwald an der Limmat)wurde
Gemeindegut. Bei der Gründung der Korporation war die Waldfläche (ca. 156
Hektaren) in 44 Gerechtigkeiten (Nutzungsrecht)aufgeteilt.
Heute ist die Waldnutzung in 39 Teilrechte (Gerechtigkeiten) aufgeteilt, die
sich auf 46 Besitzer verteilen.
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